The Reincarnation of a 73' Shovelhead Harley

Dienstag, 25. Dezember 2012

Gute Vorsätze...

…sind die Pflastersteine auf dem Weg zur Hölle! Zumindest in Bezug auf Misses Harley Davidson war dies wohl das Motto des Jahres 2012! Mein letzter Eintrag stammt aus dem April und von dem was ich alles mal machen wollte hab ich rein gar nichts hinbekommen… Was heißt hier „machen“, es hat ja nicht mal zum Fahren gereicht. Über zwei holprige Ausritte sind Fahrer und Fahrzeug nicht hinaus gekommen. Das lag zum einen daran, dass andere Projekte für schwere Ablenkung sorgten - zum anderen, dass Mister Vergaser – der Drecksack – mal wieder jeden Versuch eines entspannten Ausritts an der dritten Ampel zunichte machte. Rüttel, rüttel, Gas geben, patschen, knallen, abgesoffen. Hassssss! ;-) Am besten noch auf der linken Spur… direkt vor einer vollbesetzten Bushaltestelle, bei der der nächste Bus auch erst in 30 Minuten kommt… Hat man dann endlich den 350-Kilo-Ofen im Schweiße seines Angesichts von der Strasse geholt muss man noch das unausgesprochene kollektive Mitleid ertragen – dabei schwanken die vielsagenden Blicke zwischen „er fährt bestimmt zum ersten Mal“ und „Vollidiot“… Schönen Dank auch!
 
Egal! Gehört eben dazu. Man könnte ja auch Reiskocher fahren - will man aber nicht. Somit muss man die Nebenwirkungen der amerikanischen Rüttelplatte eben demütig ertragen lernen. Noch schöner wäre natürlich, wenn Madame einfach mal tun würde, so wie jedes andere „normale“ Bike auch. Im Grunde kann sie aber nix dafür - es ist halt der Vergaser, der Parasit! Auch nach dreimaligem Tausch ist es mir offensichtlich nicht gelungen die ersehnte Symbiose mit dem Wirt herzustellen. Erst der Andrews Flowmaster von Keihin – nix! Dann der CV-Vergaser, auch Keihin – wieder nix! Und jetzt noch der Mikuni HS40 – noch mal nix!
 
Ritt auf Malle. Herrlich!
Aber wer aufgibt hat ja bekanntlich schon verloren… Und unverhofft kommt oft! Auf meinem Malle-Kurztripp bin ich in Harry’s Chopper Rental quasi über seine eigene Shovel mit S&S Super E „Shorty“ gestolpert. Und wie Harry mir versicherte tut ein 1200er Shovel mit eben solchem am Besten! Somit war mein Entschluss schnell gefasst, ein Shorty wird der nächste Versuch sein. Gesagt, getan. Nach kurzer Recherche und einem freudigen „Drei, zwei, eins… meins!“ liegt jetzt "Nummer 4" fertig poliert und einbaufertig in der Küche.
 
 
 
Wie dem auch sei. Aktuell ist nun mal Winter. Es ist kalt, es ist nass, die Lust auf Schrauben geht gegen Null. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen!
 
In dem Sinne. Ho! Ho! Ho!
 
 

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