The Reincarnation of a 73' Shovelhead Harley

Sonntag, 30. Mai 2010

Alles im Lack, die Zweite…

Das die Tanks neu lackiert werden mussten war ja klar. Hab mich aber entschieden wegen der möglichen Farbunterschiede und der zudem sehr unterschiedlichen Verarbeitungsqualität auch die Fender gleich mit zu machen. An denen waren bisher auch die falschen Struts verbaut – viel zu kurz, sprich der klappbare Teil des hinteren Schutzbleches wurde nicht mit gehalten. Um das zu korrigieren, mussten vor dem Lacken noch einige nicht originale Löcher wieder zugeschweißt werden…


Das Ergebnis: Zwei geschweißte und geschliffene Fender, zwei komplett versiegelte Tankhälften mit korrekt positionierten Labels. Und ab zum Lacker! Aber welcher Lack? Jetzt, wo nix mehr drauf war bzw. eh alles neu lackiert werden musste stand auch die Farbe immerhin zur Disposition!

"Jeder Kunde hat das Recht sein Fahrzeug in der Farbe seiner Wahl zu bekommen – solange die Farbe schwarz ist!"

Das waren mal die Worte von Henry Ford - aber schwarz hat ja auch irgendwie jeder. Und jetzt irgendeine Farbe nehmen, nur damit man mal was Anderes macht – nee! „Fern Grey“! Wegen dieser Farbe hat mich das Bike schließlich auch angesprungen, und deswegen bleibt die Farbe auch. Es handelt sich dabei um eine Jaguar-Farbe exakt aus dem Baujahr der Maschine - 1973. Nach kurzer Recherche war klar – die Farbe gibt’s noch. Also kein Problem.

Mittlerweile sind die Teile wieder da und auch schon verbaut. Die Applikationen sind aufbereitet und das vordere Fenderlight reaktiviert. Die hinteren Fender haben wieder ihre originalen Struts und die Kabel sind neu verlegt. Geilomat! Kurzzeitig hatte ich erwogen die erste Nacht neben den Teilen in der Garage zu schlafen… aber die Vernunft hat gesiegt… wahrscheinlich hätt’ ich wie beim Motor wieder Rücken gehabt, oder Nacken…


Und wieder 550 Euronen weniger auf dem Konto. Die alte Dame ist teurer als ein echtes Mädchen…

Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben.
Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
Oscar Wilde

Dem habe ich nichts mehr hinzu zu fügen. Glück auf!

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