The Reincarnation of a 73' Shovelhead Harley

Samstag, 13. Februar 2010

Lecker Gabel...

So’n Tauchrohr sieht auf den ersten Blick ja ziemlich einfach aus. Aber wenn man sich den Aufbau anhand der Explosionszeichnung mal en detail anschaut, dann wird ganz schnell klar, auch dass ist nicht einfach so nebenbei gemacht. Da sich auf den paar Ausflügen weder ein schwammiges noch pendelndes Fahrverhalten bemerkbar machte und weder an den Simmerringen noch an den Ablassschrauben Öl austritt, habe ich mich entschieden hier erstmal keine weitere Baustelle aufzumachen und die Teile lediglich äußerlich wiederherzustellen.



Im zerlegten Zustand hat man zwei Tauchrohre, zwei Rohrcover, eine untere und eine obere Gabelbrücke – und mal wieder das Thema Lager…I love it! In puncto Aufbereitung der Rohre und Cover braucht es nur viel Geduld, entsprechende Poliermittel und ab und zu auch mal den Einsatz von 400er Schleifpapier.



Die Gabelbrücken wollte ich eigentlich nur säubern und dann wieder einbauen – schließlich verschwinden sie bei einer E-Glide komplett unter der Lampen-Verkleidung. Bei näherer Betrachtung habe ich mich jedoch entschieden beide Brücken neu zu lackieren – heißt schleifen, grundieren und lackieren. Dem voraus ging wieder ein Einsatz beim befreundeten Schrauber. Es war einfach unmöglich das untere Lager vom Lenkschaft der Brücke abzuziehen. Und auch die Jungs in der Werkstatt haben sich ziemlich schwer getan. Erst nachdem das Lager mit einem Brenner glühend heiß gemacht wurde lies es sich erfolgreich runter schlagen. Im Buch steht dazu: „Das untere Lager kann mit zwei Reifenmontierhebeln herausgehebelt werden.“ Hmmm… sicher…
- alt -

- neu -

Beim Zusammenbau der Gabel hab ich dann gemerkt, dass das mit dem Lackieren doch nicht so ne gute Idee war, zumindest hab ich nicht auf den Sprühnebel geachtet, der sich beim Lackieren auf der Innenseite der Rohrdurchführungen abgesetzt hat. Da denkt man Milwaukee Alteisen wäre so Pi mal Daumen zusammengeschraubt. Von wegen! Die Jungs arbeiten im „Mμ“-Bereich… Das bisschen Lack hat mich hinterher wieder viel Schweiß gekostet, denn erst gingen die Drecksrohre nicht richtig rein und dann gingen sie nicht wieder raus, um den Lack ausschleifen zu können… Egal! Das Ergebnis zählt! Eine Leidenschaft, die Leiden schafft…


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